„Technisch überzeugend, nachhaltig sinnvoll und problemlos integrierbar.“

Industrie: Haushaltselektronik
Kundenschmerz: Waschmaschinen zählen zu den logistisch anspruchsvolleren Produkten. Hohes Gewicht, empfindliche Kanten und ein spezifisches „Klammer“-Handling in der Logistik führen zu erhöhtem Schadensrisiko und entsprechend hohen Folgekosten.
Bisher kam standardmäßig Styropor zum Einsatz: produktionstechnisch optimiert und funktional bewährt, jedoch ökologisch und regulatorisch zunehmend kritisch. Gesucht war daher eine papierbasierte Verpackungslösung, die sich nahtlos in bestehende Produktions- und Logistikprozesse integrieren lässt und gleichzeitig einen gleichwertigen Produktschutz bietet.
Unsere Lösung: Gemeinsam mit dem Kunden wurde eine konstruktive Verpackungslösung aus Wellpappe und Wabenpappe entwickelt. Ziel war ausdrücklich kein Kompromiss in der Produktion, sondern ein vollwertiger Ersatz für die bestehende Styroporverpackung.
Die Lösung schützt die Waschmaschine zuverlässig vor Stößen, Schlägen und Kantenbelastungen und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen an Produktionstauglichkeit, Recyclingfähigkeit und Materialreduktion.
Die Konstruktion im Detail: Die Verpackung basiert auf formstabilen, konstruktiv ausgelegten Wabenelementen, die gezielt an den hochbelasteten Stellen eingesetzt werden:
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Kantenschutz aus hochverdichteter Wabenpappe
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Lastverteilung über tragende Flächen statt punktueller Belastung
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Fixierung des Geräts ohne zusätzliche Kunststoff- oder Styroporelemente
Die Konstruktion nutzt die hohe Druckfestigkeit von Wabenpappe. Während Styropor Belastungen von rund 6 t/m² standhält, erreicht Wabenpappe – je nach Ausführung – bis zu 30 t/m².

Der Mehrwert: Die entwickelte Verpackungslösung verbindet hohen Produktschutz mit klaren Vorteilen für Produktion und Logistik. Durch den gezielten Einsatz konstruktiver Wabenelemente wird Material effizient genutzt, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen.
Gleichzeitig erfüllt die Lösung zentrale Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Materialreduzierung und ist damit auf kommende regulatorische Vorgaben ausgerichtet. Die Integration in bestehende Abläufe erfolgt ohne Anpassungen an Handling, Verpackungsprozess oder Transportlogik.
Der Gewinn: Der Kunde erhält eine zukunftssichere Verpackungslösung, die Styropor ersetzt, ohne Risiken im Produktschutz einzugehen. Produktions- und Logistikprozesse bleiben stabil, während ökologische und regulatorische Anforderungen frühzeitig berücksichtigt werden.
So entsteht Planungssicherheit – technisch, wirtschaftlich und mit Blick auf kommende Vorgaben wie die PPWR.
